Das unartige Satiremagazin!
Schon im Jahre 1966 entdeckte die britische Virologin June Almeida das Corona-Virus. Und seither mutieren diese SARS-Viren munter vor sich hin. Bis 2019 hat das noch niemanden so richtig interessiert: Ob Influenza oder SARS, das war dann eben eine ordentliche Erkältung. Oder die Männergrippe.
Doch auch Viren brauchen ab und zu ein neues Image und so wurden Corona-Mutanten ab 2020 zunächst nach Ländern benannt (was für ein Rassismus) und schließlich nach den griechischen Buchstaben. Und wie auch immer das passieren konnte, wir sind nun schon bei Omikron angekommen.
Verflixt, da bleiben nur noch neun Buchstaben. Viel zu wenig, wenn wir berücksichtigen, wieviel sich mit der Krise auch in Zukunft noch verdienen lässt. Und solange der brave Befehlsempfänger von Nebenan mitspielt, hat das Geschäftsmodell Corona noch eine glänzende Zukunft vor sich. Unser Bundes-Klabauterbach-Minister spricht schon von einem Zeitraum von drei bis vier Jahren. Traumhafte Aussichten für die Pharma-Industrie!
Aber was machen wir nun mit dem griechischen Alphabet? Das benötigt dringend eine Reform! 24 Buchstaben sind einfach zu wenig für das, was da noch kommen soll.
„Wir werden das griechische Alphabet zunächst um 10 Buchstaben erweitern“, erklärt uns die bekannte Grazistin Helene Hermes. Wir setzen dabei auf ein Reboot bereits bestehender Buchstaben und kombinieren diese immer wieder neu. Myxi, Piny oder Tauchi klingen vertraut, sind aber doch neu. Nach diesem Prinzip werden auch alte Franchises in Hollywood immer wieder modern aufgepimpt. Ein universelles Erfolgsrezept.“
Wunderbar! Dann ist zumindest dieses Problem der Corona-Krise gelöst und wir können noch eine lange Zeit so weiter machen wie bisher. Und immer dann, wenn die braven Menschen glauben, sie hätten mit dem Einhalten eines Lockdowns oder mit dem nächsten Booster den entscheidenden Schritt getan, um den ganzen Mist zu beenden, dann bekommen sie einfach einen neuen griechischen Buchstaben serviert und alles geht wieder von vorne los.