Das unartige Satiremagazin!
Die Freibäder haben geöffnet und damit auch das deutsche Kriegsgebiet. Selbst die Menschen aus der Ukraine blicken irritiert auf die Zustände, die sich in den öffentlichen Schwimmanstalten von Großstädten wie Düsseldorf oder Berlin bieten. Schuld an den Massenschlägereien rund um unsere Freiluftschwimmbecken hat natürlich der Klimawandel.
„Das muss Konsequenzen haben!“, erklärt uns Bademeister Bernd Blub vom Allahu-Akbar-Freibad in Mannheim. „Wer sich in das Getümmel der Gewalt stürzen möchte, darf nicht unvorbereitet sein. Jeder Badegast muss eine schusssichere Weste und einen Schutzhelm tragen, bevor er unser Freibad betritt. Ein starkes Aufgebot an Security-Kräften im Eingangsbereich wird jeden Kunden abweisen, der sich ohne entsprechende Ausrüstung in das Kriegsgebiet begeben möchte.“
Aber ist eine solche Ausrüstung beim Schwimmen nicht etwas unpraktisch? „Schwimmen, wie kommen Sie auf diese Idee? Unsere Badegäste kommen doch nicht zum Schwimmen hier her. Hier geht es um Aggressionsabbau, um Kampftechniken und die Verteidigung von Territorien.“
Aber wenn trotzdem einmal ein Badegast seine Wunden im Wasser kühlen möchte? „Nun, er sollte dann gewisse Sicherheitsregeln beachten“, berichtet uns der Bademeister. „Er darf den Kopf nicht untertauchen, damit er seinen Helm nicht verliert. Und er muss natürlich ein rostfreies Messer bei sich tragen und aufpassen, dass seine Schusswaffe einsatzbereit bleibt. Tja, vielleicht finden Sie diese Regeln jetzt übertrieben. Aber ich bitte Sie: Wir müssen ja auch für die Sicherheit unserer Badegäste sorgen. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst.“